ReiseTIPP Irland – 10 Insider-Tipps von Lisa und Alex

Reisetipp Irland: 10 Dinge, die du in Irland unbedingt gesehen haben solltest

 

Irland: Zwei Wochen hatten wir auf der grünen Insel. Wir starteten in Dublin und fuhren dann mit unserem kleinen Mietwagen durch das Land. Als Guinnessliebhaber hatten wir natürlich tolle Vorstellungen von Irland. Doch diese wurden noch getoppt. Hier berichten wir euch von unseren 10 Highlights, die ihr unbedingt besuchen solltet. Eine super Mischung aus Kultur, Geschichte, Natur und Spaß. Stellt euch irische Folklore an und schenkt euch ein kaltes Guinness ein, damit das Irlandfeeling auf euch überschwappt.

 

Fanad Head Lighthouse #1


An der nördlichsten Spitze von Irland im County Donegal liegt dieser wunderschöne Leuchtturm. Der Leuchtturm wurde 1812 gebaut und ragt seitdem auf den Felsen im Atlantik empor. Seine weiße Farbe steht im Kontrast zum herrlichen blau des Meeres. Man sollte aber nicht nur den Leuchtturm besuchen, sondern sich auch einige Zeit für die umliegende Landschaft nehmen. Der Atlantik hat die raue Küste geformt und tolle Küstenabschnitte hinterlassen. So findet ihr auch den Punkt Great Arch, von welchem man mit Glück Wale und Robben beobachten kann. Einige Minuten weiter findet man weiße Sandstrände und grüne satte Wiesen. Fahrt nicht zu schnell: wie immer kreuzen gerne Schafe die Straßen.

 

Cliffs of Moher #2

Der wohl bekannteste Punkt in Irland. Und zu Recht: an den Cliffs of Moher muss man gewesen sein. Fast majestätisch wirken die Felswände. Dort angekommen habt ihr die Möglichkeit, die Geschichte und die natürlichen Beschaffenheiten der Cliffs in einem Museum auf den Grund zu gehen. Nehmt euch ein bisschen Zeit. Das Museum ist wirklich sehr interessant und zeigt beispielsweise auch einen Film aus Sicht eines Vogels, der in den Cliffs of Moher wohnt. Dann machten wir uns auf zum wahren Highlight. Am Anfang steht ihr auf einer Plattform und ihr könnt die Höhen nur erahnen: Die Cliffs fallen im Schnitt 120 m in den Atlantik ab. Die Wellen prallen gegen den grauen Stein und das Meer glitzert in der Sonne. Je weiter ihr entlang der Klippen lauft, desto weniger gesichert wird der Weg. Einige wagemutigen Gestalten klettern an den steinigen Vorsprüngen herum. Was man machen sollte: legt euch auf den Bauch und robbt an den Rand. Wenn ihr runterschaut, dann wisst ihr endlich was Höhe ist.

 

Kylemore Abbey#3

Kylemore Abbey ist die älteste Benedektinerinnenabtei in Irland und war früher ein Lustschloss. Es liegt im Connemara Nationalpark. Hier kann man das Schloss, ein Kloster, eine Kirche und einen viktorianischen Garten besuchen. Vor allem die Lage im Nationalparkt ist wundervoll. Plant für den Besucht des Schlosses etwa 2 Stunden ein. Danach könnt ihr die Zeit für den Nationalpark nutzen und euch auf die Suche nach wilden Connemara Ponys machen. Die hügelige Landschaft ist mit braunem und grünem Moos überzogen und hat den Anschein, als würde gleich Bilbo Beutlin auftauchen und uns den Weg nach Auenland zeigen. Die Ruhe, die dieser Ort ausstrahlt, holt einen gleich ab und lässt einen sofort viel entspannter sein.

 

Clonmacnoise #4

Clonmacnoise ist eine alte Klosterruine und liegt in der Nähe von Tullamore. Es wurde etwa 600 Jahre nach Christus von St. Ciáran gegründet und zählt zu den beliebtesten Touristenzielen in Irland. Wirklich? Das haben wir zumindest gelesen. Als wir dort waren, waren vielleicht 6 bis 10 andere Personen dort und wir hatten das Areal fast für uns allein. Am Eingang findet ihr ein kleines Museum, was über die Entstehung des Klosters erzählt. Dann macht ihr euch auf durch die Ruinen des Klosters. Wir finden vor allem die Grabsteine beeindruckend. Wir schlenderten am Ufer des Shannon lang und genossen die Ruhe. Für uns ein absolutes Must-Do in Irland.

 

Cong #5

Auf Cong stießen wir rein zufällig. Der kleine Ort liegt im County Mayo und wurde bekannt als Filmkulisse für den Film „The quiet man“. Hier treffen sich Lough Corrib und Lough Mask. Auch hier findet ihr eine kleine Klosterruine – Cong-Abbey, ein altes Augustiner-Kloster – die aber im Gegensatz zu Clonmacnoise eher unscheinbar wirkt. Viel toller fanden wir den Märchenwald von Cong. Hier schlängelt sich ein gut ausgetretener Pfad durch einen moosig grünen Wald vorbei an einigen Ruinen. Im satten Grün steht ebenfalls der Guinness Tower, den man auch kostenlos besteigen kann und so über den Wald schaut. Der Ausblick ist eher unspektakulär, da der Tower nicht höher als die Bäume ist. Im Gegensatz zu den Cliffs und den weiten grünen Landschaften ist dies mal ein anderes Bild von Irland. Übrigens: In Cong haben wir die wohl besten Scones unserer Reise gegessen. Es war ein wirklich unscheinbares kleines Café. Aber das sind ja bekanntlich immer die Besten.

 

Kilbeggan Distillery #6

Zu Irland gehört Guinness und Whiskey. Für uns also die beste Möglichkeit mal eine Whiskey Destillerie zu besuchen. Wir wählten die Kilbeggan Distillery nicht unweit von Tullamore. Auch hier war nicht wirklich viel los. Mit einem Guide in Schriftform erkundeten wir die Gerätschaften. Für uns wirklich interessant, weil auch viel über die Geschichte des Alkohols erzählt wird. Am Ende gibt es dann außerdem ein kleines Whiskeytasting, bei welchem man die verschiedenen Jahrgänge des Whiskeys schmecken kann. Ein super Aufenthalt, der viel Spaßpotezial hat.

 

Guiness Storehouse #7

Weiter geht es mit dem Alkohol: In Dublin wird Guinness gebraut. Wir sind absolute Guinnessfans von daher stand fest, dass wir für 16 Euro pro Person das Guinness Storehouse mitten in der Stadt von Dublin besuchen. Das Museum gleicht eher einem Vergnügungspark auf 7 Etagen. Plant hier auf jeden Fall mindestens einen halben Tag ein. Ihr erfahrt viel über Brauereikultur, es gibt ein Bier- und Geruchstasting, euch werden Marketingmaßnahmen vorgestellt und ihr könnt euch euer eigenes Guinness zapfen. Oder ihr genießt ein Guinness (im Preis inkludiert) auf Etage 7, der Gravity Bar, mit Blick über die Stadt. Das Guinness Storehouse liegt am St. James Gate, also wirklich im Stadtzentrum und gut zu Fuß zu erreichen. Witzig übrigens: Guinness hat vorausschauend geplant und einen Pachtvertrag über 9.000 Jahre abgeschlossen. Dieser ist noch gültig bis 10759, also ist Guinness aus Dublin nicht mehr wegzudenken.

 

Kilmainham Gaol #8

Trist, trister, Kilmainham Gaol. 1796 wurde das ehemals modernste Gefängnis eröffnet und beherbergte viele bekannte Insassen. Während der Hungersnot im 19. Jahrhundert war das Gefängnis maßlos überfüllt und Krankheiten breiteten sich aus. Ein-Mann-Zellen wurden von bis zu 5 Insassen genutzt. Weil vor allem viele Kinder und Frauen gefangen genommen wurden, da diese hauptsächlich das Essen stahlen, wurde 1881 beschlossen, dass Kilmainham Gaol zu einem Männergefängnis wird. Außerdem gab es im 19.Jahrhundert viele Insassen, die nach Australien deportiert wurden. Mittlerweile ist das Gefängnis nur noch ein Museum und wird ab und an für Filmkulissen genutzt. Wir nahmen uns die Zeit und besuchten den tristen Ort. Es ist so ganz anders als das bunte Treiben von Dublin. Hier spürt man die Verzweiflung und das Leid des Ortes.

 

Trinity College #9

Noch ein wunderbarer Ort mitten in Dublin: das Trinity College. Hier spürt man den Wissensdurst. Es wurde 1592 gegründet und gehört somit zu den ältesten Universitäten weltweit. Hier kann man beispielsweise die alte Bibliothek oder eine alte Kapelle besuchen. Ein Highlight ist auch die Kampanile, ein 30 m hoher Glockenturm. Euch sollte bewusst sein, dass viele Touristen durch die Parkanlage des Colleges schwirren und es teilweise echt überfüllt ist. Geht abseits von den großen Gassen, dort wird es ruhiger und schöner.  Und: je früher ihr da seid, desto besser.

Templebar #10

Und hier kommt Irland, wie es leibt und lebt. Der Stadtteil Templebar liegt inmitten der Stadt und ist wirklich ein Besuch wert. Hier findet ihr Pub an Pub mit Livemusik, kaltem Guinness, Fish’n’Chips und, und, und…. Wer nachmittags schon mal vorbeischaut, der merkt, dass es hier immer voll ist. Hier wird Pferderennen geschaut und Bier getrunken. Vor allem Abends sind die Pubs brechend voll. Ob Gitarristen und Fideler, die Stimmung wird durch die irische Folklore perfekt. Viele sagen, dass Irland absolut teuer ist. Wir finden den Preis für 0,5 l Guinness für 5 bis 7 Euro ganz in Ordnung. Das Essen in Restaurants ist anhand des Preis-Leistungsverhältnisses ähnlich wie in Deutschland. Lediglich der Einkauf im Supermarkt wird ein teures Unterfangen. Aber: Man ist ja im Urlaub und gibt dann sicherlich auch gerne mal ein paar Euro mehr aus.

 

 

Über Lisa und Alex

Wir sind Lisa und Alex, kommen aus Hannover und bloggen seit Mitte 2016 über unsere Reisen. Dabei schließen wir kein Reiseziel aus. Lisa mag lieber die sonnigen Länder, Alex ziehen die nordischen Länder an. So haben wir den Kompromiss gefunden, dass wir immer abwechselnd ein warmes und ein kaltes Land besuchen. Dabei legen wir vor allem viel Wert auf Individualität und Entdeckungen. Da Alex leidenschaftlich gerne fotografiert, probieren wir Spots zu finden, die weniger touristisch sind und tolle Lichtverhältnisse haben.

Unseren Blog findet ihr hier: www.colorsoftheworld.de
Colors of the World – See the world through eyes wide open.

 

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  1 comment for “ReiseTIPP Irland – 10 Insider-Tipps von Lisa und Alex

  1. Januar 30, 2017 at 10:08 pm

    Ach wie wundervoll, dass er online ist. Wir freuen uns 🙂

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