Reisetipp Australien – Backpacken ein bisschen anders

Australien, Nord-Queensland – Menschenleeres Paradies

Auf www.onbrink.de nehme ich euch mit auf meine Reise durch Australien. Mein Freund Chris und ich (Christina) sind keine typischen Backpacker. Wir reisen nicht ganz so minimalistisch – also mit unseren Koffern – und sehr viel langsamer als die meisten Anderen. So haben wir in den letzten 4 Monaten Queensland noch nicht verlassen. Wir bereuen es keine Minute, denn nur wer länger an einem Ort bleibt, lernt seine wahren Schätze kennen.

Drei Monate haben wir in Townsville verbracht. Eine kleine Stadt die, zu Unrecht, von dem etwas nördlicher liegenden Cairns in den Schatten gestellt wird. Hauptsächlich bekannt ist Townsville für seinen langen Sandstrand und die vorgelagerte >> Insel Magnetic Island (https://www.youtube.com/watch?v=9mTG09NvuV0). Während meines Aufenthaltes dort war ich überrascht, wie viel mehr die Stadt und ihre Umgebung zu bieten hat.

1# Pallarenda

Palleranda

Nur 20 Minuten von Townsvilles Stadtzentrum entfernt, befindet sich der Cape Pallarenda Conservation Park. Vögel beobachten, Wandern, Mountainbike fahren, einsame Strände und Panorama-Blicke auf Townsville genießen. Hier ist alles möglich und meistens begegnet man nur ein ganz paar anderen Menschen. Schilder in der Nähe der Parkplätze informieren über Wege, ihre Länge sowie voraussichtliche Zeitangaben. Problemlos könnte ich hier mehrere Tage verbringen ohne dass mir langweilig würde. Unverständlich, warum dieser faszinierende Fleck Erde mit keinem Wort im Lonely Planet erwähnt wird.

 

2# Frederick Peak

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Frederick Peak

40 Minuten westlich von Townsville durfte ich einen meiner bisher dramatischsten Ausblicke in Australien genießen. Unser Freund und gebürtiger ‚Townsville Boy‘ Luen hat uns diese Wanderung ermöglicht. Da ich sonst keine weiteren Quellen gefunden habe, gebe ich euch die Infos von >> seinem Blog (http://wanderstories.space/frederick-peak/) sowie von >> meiner Erfahrung der Wanderung (http://www.onbrink.de/horror-im-dalbeg-inn/). Um diesen beeindruckenden  Ausblick genießen zu können, braucht man zunächst ein 4WD sowie ein wenig Wander-Erfahrung. Nicht, dass ich eine erfahrene Wanderin wäre, aber wir hatten jemanden mit guter Orientierung dabei. Man könnte den Weg zur Spitze auch so finden, allerdings ist es nicht ganz so leicht. Was also tun, wenn ihr nicht gerade einen Bekannten Townsviller in der Nähe habt?

 

3# Townsville Bushwalking Club

Bushwalking Club

Dem Townsville Bushwalking Club auf einer seiner sonntäglichen Wanderungen begleiten (unter Anderem ist Frederick Peak im Programm).

Nein, man muss kein Mitglied sein!

Als Nicht-Mitglied muss man lediglich $5 zahlen und am Sonntag um 7 Uhr am Toys’R’Us in Townsville eintrudeln. Ihr braucht nichtmal ein Auto, ihr werdet von einem der Mitglieder mitgenommen. Schreibt wenn möglich eine kurze Mail an tsvbush@hotmail.com, um euch anzumelden und dann seid ihr „Ready to Go“. Der Club freut sich über interessierte Mitwanderer und ich garantiere euch, dass sie euch Seiten von Australien zeigen werden, die euch den Atem rauben!

 

4# Nördlich von Cairns

„Suche Mitreisende von Cairns gen Süden.“ Das ist wohl einer der häufigsten Suchanfragen in den Australien Facebook-Gruppen.

Warum nur???

Bitte Leute, wenn ihr in Cairns landet, fahrt nicht direkt in den Süden. Ihr verpasst Traumstrände, Regenwald und absolut beeindruckende Natur nördlich von Cairns. Nur 30km von Cairns entfernt findet ihr beispielsweise >> den wunderschönen Campingplatz Ellis Beach (http://www.ellisbeach.com/) Der perfekte Ort um euren Jetlag entspannt loszuwerden. Fühlt ihr euch erholt genug, fahrt einfach Richtung Norden: lange, meist einsame, weiße Sandstrände werdet ihr alle paar Kilometer finden. Haltet bloß nicht an den bekannten, groß ausgeschilderten Stränden an. Die wahren Perlen sind die Strände, von denen ihr vorher noch nie gehört habt.

 

5# Daintree Village

Die paar Menschen, die sich dann tatsächlich überlegen Cairns nicht gleich fluchtartig gen Süden zu verlassen, haben meistens Cape Tribulation als Ziel. Absolut verständlich, ich kann es auch jedem empfehlen.

Der Fehler, der hier allerdings gern gemacht wird, ist das Daintree Village auszulassen. Wenn ich an einen friedlichen Ort denke, der mich in eine Welt fernab von Stress und Sorgen transportiert, dann ist es dieses kleine Dörfchen. Es gibt nur ein paar Häuschen, den Daintree River und die atemberaubende Natur, die den Fluss umgibt. Im >> Daintree Riverview Van Park (http://www.daintreeriverview.com/camp-sites) gibt es eine Ruhe-Oase mit freundlichem Personal für $10 pro Person pro Nacht für einen Van-Stellplatz. Sehnt man sich nach ein wenig Action, können direkt am Campingplatz Krokodiltouren gebucht werden.

Ich könnte ewig so weiter machen, Australien ist ein atemberaubendes Land. Bei diesen Tipps habe ich mich auf die unbekannteren Orte konzentriert, in denen man nicht hunderte Backpacker trifft. Vielleicht hat ja der ein oder andere Lust, diese Orte für sich zu entdecken.

Wer noch mehr von Chris und Christina lesen möchte schaut am Besten direkt auf www.onbrink.de vorbei 🙂

Chris & Christina von onbrink.de

  1 comment for “Reisetipp Australien – Backpacken ein bisschen anders

  1. Luen Warneke
    April 30, 2017 at 2:24 pm

    I love it! Good job.

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